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Dankbarkeit

Wie oft ärgern Sie sich über den Drucker, der eine neue Farbpatrone von Ihnen verlangt? Über die lange Schlange an der Kasse im Supermarkt? Über die viel zu hohen Rechnungen? Über die lauten Nachbarn? Über das kalte Wetter? Über die Kinder, die nicht einschlafen wollen? Über Ihre Rückenschmerzen? Über Ihren Partner, der seine Sachen nicht aufräumt? Man könnte Stunden weiterschreiben und Dinge finden, über die man sich ärgern kann. 

ABER: Um es mit den Worten des berühmten Schriftstellers Tucholsky zu sagen ist das Ärgerliche am Ärger, dass man sich schadet, ohne anderen zu nützen. 

Also einfach sein lassen? Natürlich nicht, denn Ärger ist ein Gefühl und hat, wie alle Gefühle, eine kommunikative Funktion. Der Ärger dient uns beispielsweise in zwischenmenschlichen Beziehungen Normen und Werte auszuhandeln. 

Also was nun? Ärgern, nicht ärgern? Das Ärgern können und sollten wir nicht abstellen. 

Ich möchte Ihnen jedoch das Thema Dankbarkeit etwas näher bringen. Das Thema Dankbarkeit ist ein wichtiger Bestandteil der Positiven Psychologie. Wissenschaftlich konnte man feststellen, dass Dankbarkeit ein Charaktermerkmal ist, dass sehr eng mit Glück verbunden ist. Dankbarkeit erhöht die Lebenszufriedenheit, verstärkt positives soziales Verhalten, erhöht unsere Spendenbereitschaft, sowie unsere Empathie, Großzügigkeit, und Hilfsbereitschaft.

Ich möchte Ihnen eine Übung vorstellen, die uns dabei unterstützt Dankbarkeit zu fördern.

Die Übung nennt sich Dankbarkeitstagebuch. Wissenschaftler konnten belegen, dass wenn wir zwei Wochen lang täglich ein Dankbarkeitstagebuch führen sich unser Glück, unsere Zufriedenheit und unsere Freude erhöhen. 

 

Als Anregung möchte ich Ihnen vier Fragen mit auf den Weg geben: 

1) Was hat mir heute Freude bereitet? 

2) Wo habe ich mich heute lebendig gefühlt? 

3) Wofür und wem kann ich heute dankbar sein? 

4) Welche Stärken konnte ich heute ausleben?

 

Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Interesse!

Catiana Engelhardt

 

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